Thema dieser Seite aus der Rubrik Aktuelles: Erste Hilfe im Betrieb
Erste Hilfe im Betrieb

Verbandkasten, Betriebsverbandkasten

Erste Hilfe im Betrieb:
notwendig - human - gesetzlich vorgeschrieben

Alle Arbeitsstätten - sei es in der Großindustrie, im Handwerksbetrieb, als Einmannunternehmen oder im öffentlichen Dienst, unterliegen den Arbeitsstättenrichtlinien. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird von den gewerblichen Berufsgenossenschaften, den  Gewerbeaufsichtsämtern und den Unfallkassen des öffentlichen Dienstes überwacht. In der Arbeitsstättenverordnung ist festgelegt, welcher Betrieb unter welchen Voraussetzungen welche Art und Anzahl Verbandkasten oder auch weiterführende Erste-Hilfe-Einrichtungen bereithalten muß.

Der Überbegriff Verbandkasten als Behältnis umfaßt sowohl einen Verbandkasten oder einen Verbandschrank als auch einen Erste-Hilfe-Koffer mit Wandhalterung. Wesentlich dabei ist, daß die Behältnisse geeignet sind, das vorgeschriebene Erste-Hilfe-Material ordnungsgemäß und sachgerecht aufzubewahren. Hebezone liefert ausschließlich Erste-Hilfe-Behältnisse von SÖHNGEN,  die dafür vorbildlich geeignet sind.

Weiterhin unterschieden wird in kleine Betriebsverbandkasten nach DIN 13 157 und große Betriebsverbandkasten nach DIN 13169, die entsprechend der Art und Größe des Betriebes bereitzuhalten sind. Diese Normen sind allgemein gültig und betreffen alle Branchen und Berufsgruppen. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht welche Betriebsverbandkasten, abhängig von der Betriebsgröße, vorrätig zu halten sind:

AUSZUG AUS DEN UNFALLVERHÜTUNGSVORSCHRIFTEN
In Abhängigkeit von Betriebsart und Betriebsgröße sind nach den
Unfallverhütungsvorschriften BGR A1 Erste-Hilfe-Einrichtungen
bereitzuhalten:
Verbandkasten DIN 13 157 / DIN 13 169
 
in Verwaltungs- und Handelsbetrieben
ab 1 bis 50 Beschäftigten 1 Verbandkasten klein DIN 13157
ab 51 bis 300 Beschäftigten 1 Verbandkasten groß DIN 13169
je 300 weitere Beschäftigte zusätzlich 1 Verbandkasten groß DIN 13169
in Herstellungs- und Verarbeitungsbetrieben
ab 1 bis 20 Beschäftigten 1 Verbandkasten klein DIN 13157
ab 21 bis 100 Beschäftigten 1 Verbandkasten groß DIN 13169
je 100 weitere Beschäftigte zusätzlich 1 Verbandkasten groß DIN 13169
auf Baustellen
ab 1 bis 10 Beschäftigten 1 Verbandkasten klein DIN 13157
ab 11 bis 50 Beschäftigten 1 Verbandkasten groß DIN 13169
je 50 weitere Beschäftigte zusätzlich 1 Verbandkasten groß DIN 13169

Ein großer Betriebsverbandkasten DIN 13169 kann auch durch
zwei kleine Betriebsverbandkasten DIN 13157 ersetzt werden.

DIN-Normen sind Mindestanforderungen an Qualität und Menge der Ausstattung und müssen als unterste Grenze in jedem Fall eingehalten werden. Mehr Inhalt und qualitativ hochwertigere Ausstattungen sind jederzeit zulässig. Alle Verbandstoff-Füllungen z.B. gehen qualitativ weit über die Anforderungen der DIN hinaus.

Es haben sich insbesondere mobile Erste-Hilfe-Koffer mit Wandhalterung bewährt, vorzugsweise in den Rettungs- und Signalfarben orange und leuchtgelb. Die Koffer haben durch die Wandhalterung ihren festen Platz und können im Bedarfsfall schnell entnommen und direkt an die Unfallstelle gebracht werden.

Verbandskasten von HebezoneEine erweiterte, bedarfsorientierte Erste-Hilfe-Ausstattung empfiehlt sich insbesondere dann, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich die Unfallrisiken in einzelnen Berufsgruppen sind. Obwohl in einem Verwaltungsbetrieb mit weit weniger Unfällen zu rechnen ist, als auf einer Baustelle mit ihrem enormen Unfallpotential, unterliegen beide Arbeitsstätten den gleichen Unfallverhütungsvorschriften und DIN Normen. Die Originale von SÖHNGEN aus der Produktserie Erste-Hilfe SPEZIAL werden genau diesen Anforderungen gerecht.

Ein Betriebsunfall beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit des betroffenen Mitarbeiters, er zieht auch eine Reihe von Kosten für das Unternehmen nach sich. Der statistische Durchschnitt liegt bei 10 Ausfalltagen pro betroffenem Mitarbeiter und Folgekosten von EUR 400-600 täglich.

Arbeitsunfälle sind teuer. Eine Billigausstattung für die Erstversorgung von Verletzungen kann teuer werden. Die Qualität entscheidet: hochwertiges Erste-Hilfe-Material dient der Genesung des Patienten und hilft, Folgekosten einzusparen. Je qualifizierter die Erste Hilfe ist, desto schneller kann der betroffene Mitarbeiter wieder seine Arbeit aufnehmen. Abgesehen von der humanen Seite und allein aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, kann nur eine Entscheidung für die beste Ausstattung und Versorgung auch die richtige Entscheidung für jedes Unternehmen sein.

Eine Information der Fa. SÖHNGEN, Stand April 2006.

Die hochwertigen Produkte der Fa. SÖHNGEN finden Sie im Hebezone Onlinekatalog in der Rubrik Sanitätsausrüstungen.

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